Einlagensicherung
In Deutschland gibt es für Geld, das auf dem Girokonto, dem Sparbuch oder als Tagesgeld angelegt ist, den sogenannten Einlagensicherungsfonds. Die Einlagensicherung über den Einlagensicherungsfonds wird in Deutschland von ca. 180 Banken getragen. Eine Liste der teilnehmenden Banken mit dieser Einlagensicherung finden Sie hier.
Sollte wirklich einmal eine Bankenpleite geben, dann tritt die Einlagensicherung in Kraft und Sie erhalten als Gläubiger Ihre Entschädiung aus dem Einlagensicherungsfonds. Die Einlagensicherung der deutschen Banken deckt 90 % der Einlagen von Privatpersonen bis maximal 20 000 Euro ab. Der Einlagensicherungsfonds geht über die “normale” Einlagensicherung der deutschen Banken hinaus und erstattet auch den Selbstbehalt von 10 %, als auch die Summe, die über 20 000 € hinausgeht. Die Einlagensicherung bei ausländischen Banken sieht etwas anders aus. Hier kann nur eine Einlagensicherung von 90 % des eingesetzten Kapitals, jedoch maximal 20 000 € stattfinden, wenn die Banken nicht Mitglied des Einlagensicherungsfonds sind. Hier müssen sich die Anleger über die Regelung der Einlagensicherung im Ausland genauestens informieren, damit es keinen finanziellen Verlust bei einer Bankenpleite gibt.
admin on November 17th 2008